Orientierung & Berufswahl
Was ist, wenn mein Kind sein Hobby als Beruf nicht ausüben kann oder will?
Von Leonard Döppeler · Zuletzt aktualisiert am
Antwort für Eltern
Dann ist meist nicht der Wunsch falsch, sondern das Thema zu eng gefasst – die Tätigkeit dahinter lässt sich oft woanders unterbringen. Wer gerne gestaltet, ist nicht auf Games festgelegt; wer gerne mit Tieren arbeitet, nicht auf Pferde.
Fragen Sie deshalb: Was bliebe übrig, wenn das Thema wegfiele? Bleibt eine Tätigkeit, ist die Auswahl groß – das Verzeichnis der anerkannten Ausbildungsberufe des BIBB führt 325 duale Berufe, und die tatsächlichen Tätigkeiten stehen für jeden davon in BERUFENET. Bleibt nichts, war es Begeisterung für ein Thema und kein Berufswunsch – auch das ist eine brauchbare Erkenntnis.
Wichtig ist außerdem: Ein Hobby darf Hobby bleiben. Viele Menschen schützen genau dadurch, was sie mögen. Kommt Ihr Kind selbst zu diesem Schluss, ist das ein reifes Ergebnis und kein Rückzieher. Wie sich Interessen trotzdem beruflich nutzen lassen, zeigt Interessen des Kindes beruflich nutzen.
Mehr Kontext
Hobbys in einen Beruf umwandeln: Ein Hobby wird nie zum Beruf, die Tätigkeit darin schon. Wie Eltern den Wunsch zerlegen und den Nachbarberuf finden.
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