Der bewährte Pfad

Die Ausbildung: Der direkte Weg ins Berufsleben

324 anerkannte Ausbildungsberufe. Praxis vom ersten Tag. Und ein Abschluss, der weltweit respektiert wird.

324
Anerkannte Ausbildungsberufe
1.3M
Aktive Auszubildende
79%
Übernahmequote
1.209€
Ø 1.209 €/Monat (BIBB 2026/2027)
Das duale System

Was ist eine duale Ausbildung?

Das deutsche Ausbildungssystem ist weltweit einzigartig und wird in vielen Ländern als Vorbild genutzt.

Im Betrieb (70 %)

3–4 Tage pro Woche praktische Arbeit im Unternehmen. Echte Aufgaben, echte Verantwortung, echtes Team.

  • Lernen von erfahrenen Fachkräften
  • Eigene Projekte betreuen
  • Teil des Teams sein
  • Networking aufbauen

In der Berufsschule (30 %)

1–2 Tage pro Woche theoretisches Wissen. Fachkunde, Allgemeinbildung, Prüfungsvorbereitung.

  • Fachtheorie vertiefen
  • Prüfungen vorbereiten
  • Allgemeinbildung erweitern
  • Mitschüler kennenlernen

Das BIBB hebt in seinen Berichten regelmäßig hervor, dass das duale Ausbildungssystem international als Erfolgsmodell gilt und zur vergleichsweise niedrigen Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland beiträgt.

— Vgl. BIBB-Datenreport zum Berufsbildungsbericht

Die Vorteile

Warum eine Ausbildung der richtige Weg sein kann

Eine Ausbildung bietet einzigartige Vorteile, die oft unterschätzt werden.

Finanzielle Unabhängigkeit

Vom ersten Tag an ein eigenes Gehalt – durchschnittlich 1.209 € monatlich je nach Branche und Lehrjahr.

Im 3. Lehrjahr können es deutlich mehr sein

Praxis von Anfang an

Direkt im Beruf arbeiten statt jahrelang Theorie zu pauken. Echte Projekte, echte Verantwortung.

70 % der Zeit im Betrieb, 30 % Berufsschule

Schneller ins Berufsleben

In 2–3,5 Jahren zum anerkannten Berufsabschluss. Während andere noch studieren, verdienen Sie bereits.

Bei guten Leistungen Verkürzung möglich

Exzellente Karrierechancen

Fachkräfte werden händeringend gesucht – beste Übernahmeaussichten und Aufstiegsmöglichkeiten.

Fachkräftemangel sichert Arbeitsplätze

Soziale Absicherung

Volle Sozialversicherung ab Tag 1: Kranken-, Renten-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung.

Rentenansprüche werden aufgebaut

Alle Wege offen

Weiterbildung zum Meister, Techniker oder Fachwirt. Studium auch ohne Abitur möglich.

Meister = Bachelor-Äquivalent (DQR 6)

Vielfalt entdecken

Ausbildungsbereiche im Überblick

Von Handwerk bis High-Tech – für jeden Interessensbereich gibt es passende Ausbildungen.

Industrie & Handwerk

Mechatroniker/inElektroniker/inIndustriemechaniker/inTischler/in

Kaufmännisch

Industriekaufmann/-frauBankkaufmann/-frauKaufmann/-frau im E-Commerce

IT & Medien

Fachinformatiker/inMediengestalter/inIT-Systemkaufmann/-frau

Gesundheit & Soziales

Pflegefachmann/-frauMedizinische/r Fachangestellte/rZahntechniker/in
Faktencheck

Vorurteile? Lassen Sie uns aufräumen.

Viele Klischees über die Ausbildung halten einer Prüfung nicht stand.

✗
Mythos

Ausbildung ist nur für schlechte Schüler

Fakt

Top-Unternehmen wie Siemens, BMW oder BASF suchen gezielt Abiturienten für anspruchsvolle Ausbildungen. Die Anforderungen sind oft höher als bei manchen Studiengängen.

✗
Mythos

Mit Ausbildung verdient man weniger

Fakt

Meister und Techniker verdienen im Durchschnitt genauso viel wie Akademiker – und starten 3–5 Jahre früher ins Berufsleben.

✗
Mythos

Ausbildung ist eine Sackgasse

Fakt

Der Meisterbrief ist dem Bachelor gleichgestellt (DQR Niveau 6). Damit kann man studieren, einen Betrieb gründen oder in Führungspositionen aufsteigen.

✗
Mythos

Nur in Handwerk und Industrie

Fakt

Es gibt Ausbildungen in allen Bereichen: IT, Medien, Gesundheit, Finanzen, Hotellerie, Logistik, Labor und viele mehr.

Für Eltern

Tipps für die Unterstützung

So können Sie Ihr Kind auf dem Weg zur Ausbildung begleiten.

Frühzeitig informieren

Große Unternehmen starten ihre Ausschreibungen oft 12–18 Monate vor Ausbildungsbeginn. Beginnen Sie die Recherche in der 9. Klasse.

Praktika sind Gold wert

Jedes Praktikum gibt Einblicke und verbessert die Bewerbungschancen. Viele Betriebe rekrutieren bevorzugt ehemalige Praktikanten.

Netzwerk nutzen

Fragen Sie im Bekanntenkreis – persönliche Empfehlungen öffnen Türen. 30 % der Ausbildungsplätze werden nie öffentlich ausgeschrieben.

Nicht entmutigen lassen

Im Durchschnitt braucht es 10–15 Bewerbungen bis zum Erfolg. Absagen gehören dazu und sind keine Bewertung der Person.

Was Eltern rechtlich wissen sollten

Ihr Kind ist während der Ausbildung sozialversichert und baut Rentenansprüche auf
Bei guten Leistungen ist oft eine Verkürzung der Ausbildungszeit möglich
Viele Unternehmen fördern berufsbegleitende Weiterbildungen oder Studiengänge
Die Übernahmequote bei guten Auszubildenden liegt bei über 79 %
Mit dem Meisterbrief kann man auch ohne Abitur studieren
Kindergeld wird während der Erstausbildung weiter gezahlt
📋 Ihre Checkliste

Schritt für Schritt zur Ausbildung

Diese interaktive Checkliste hilft Ihnen, alle wichtigen Schritte im Blick zu behalten.

Ausbildungs-Checkliste

Alle wichtigen Schritte auf dem Weg zur erfolgreichen Ausbildung

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Noch keine Punkte abgehakt

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Über verschiedene Ausbildungsberufe informiert

💡Unseren Orientierungstest und BERUFENET nutzen

Berufsberatung der Arbeitsagentur genutzt

💡Kostenlose Termine online buchbar

Mindestens 3 Berufe in die engere Auswahl genommen

Praktika oder Schnuppertage absolviert

💡Viele Betriebe bieten Tagespraktika an

Mit Azubis oder Ausbildern gesprochen

Ausbildungsmessen besucht (virtuell oder vor Ort)

Bewerbungsfristen recherchiert

💡Große Unternehmen starten oft 1 Jahr vorher

Lebenslauf aktualisiert und geprüft

Anschreiben individuell für jeden Betrieb geschrieben

Zeugnisse und Praktikumsbescheinigungen gesammelt

Bewerbungsfotos gemacht (professionell empfohlen)

Bewerbungen verschickt (mindestens 10–15)

Auf Vorstellungsgespräche und Einstellungstests vorbereitet

Ausbildungsvertrag genau gelesen und verstanden

Krankenversicherung geklärt

Girokonto für Gehalt eingerichtet

Arbeitsweg und Fahrtmöglichkeiten geprüft

Arbeitsmaterialien besorgt

Berufsschule und Stundenplan bekannt

Ausbildungsbetriebe entdecken

Lernen Sie Unternehmen kennen, die hervorragende Ausbildungen anbieten und in die Zukunft junger Menschen investieren.