Orientierung & Berufswahl

Ab wann sollte ich professionelle Hilfe suchen?

Von Leonard Döppeler · Zuletzt aktualisiert am

Antwort für Eltern

Wenn die Zurückhaltung den Alltag einschränkt, statt ihn nur zu erschweren. Konkrete Signale sind:

  • Ihr Kind verweigert den Schulbesuch,
  • vor sozialen Situationen treten körperliche Symptome wie Zittern, Übelkeit oder Panik auf,
  • es zieht sich vollständig zurück,
  • es zeigt Anzeichen einer Depression.

Das ist keine Frage der Berufsorientierung mehr – erste Anlaufstellen sind die kinder- und jugendärztliche Praxis, die Schulpsychologie oder eine Jugendberatungsstelle.

Zwei kostenlose Angebote greifen früher: die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit, zu der Sie Ihr Kind begleiten können, und an vielen Schulen die Berufseinstiegsbegleitung nach § 49 SGB III – eine feste Begleitperson ab der Vorabgangsklasse bis in die Ausbildung hinein. Mehr dazu in Kind antriebslos bei der Berufswahl.

Mehr Kontext

Berufswahl für ein schüchternes Kind: Schüchternheit schließt keinen Beruf aus, sie verändert den Weg. Vier Stufen vom Zuschauen bis zur Bewerbung.

Schüchternes Kind und Berufswahl 2027: Wie Eltern begleiten, ohne zu übernehmen

Passende Ratgeber

Weitere Fragen zu diesem Thema