Orientierung & Berufswahl

Soll ich meinem Kind sagen dass Fußballprofi unrealistisch ist?

Von Leonard Döppeler · Zuletzt aktualisiert am

Antwort für Eltern

Sagen Sie es nicht als Urteil, sondern machen Sie es überprüfbar – und trennen Sie das Ziel von der Absicherung. Die Wahrscheinlichkeit ist tatsächlich gering, aber diese Auskunft ändert bei einem Vierzehnjährigen wenig, außer dass er Ihnen weniger erzählt.

Wirksamer ist die Frage nach der nächsten Stufe: In welcher Liga spielst du, wer sichtet dort, was müsste in zwölf Monaten passieren? Wer diese Fragen nicht beantworten kann, merkt selbst mehr, als jede Statistik bewirkt.

Gleichzeitig gilt eine einfache Regel: Schulabschluss und Ausbildung laufen weiter, weil jede Sportkarriere mit einer Verletzung enden kann. Das ist kein Misstrauensvotum, sondern Absicherung.

Und der Umweg ist kürzer, als es scheint: Sport- und Fitnesskaufmann, Sportfachmann oder die schulische Ausbildung in der Physiotherapie greifen dieselbe Neigung auf, dauern drei Jahre und lassen den Traum offen. Wie sich Hobbys beruflich nutzen lassen, zeigt Hobbys in den Beruf umwandeln.

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