Orientierung & Berufswahl

Wie lenke ich den Berufswunsch in eine realistische Richtung?

Von Leonard Döppeler · Zuletzt aktualisiert am

Antwort für Eltern

Über die Tätigkeit, nicht über den Beruf – und über einen Nachbarberuf, den Sie nicht Plan B nennen. Zerlegen Sie zuerst, was am Wunsch reizt:

  • drinnen oder draußen,
  • allein oder mit Menschen,
  • mit den Händen oder am Bildschirm,
  • jeden Tag dasselbe oder jeden Tag anders.

Suchen Sie dann gemeinsam Berufe, die dieselbe Tätigkeit enthalten und leichter erreichbar sind: Wer zum Film will, findet sie in der Veranstaltungstechnik und der Mediengestaltung Bild und Ton; wer zur Luftfahrt will, in der Fluggerätmechanik. Was in einem Beruf tatsächlich getan wird, steht in BERUFENET, der Berufsdatenbank der Bundesagentur für Arbeit.

Der letzte Schritt ist der wichtigste und kostet zwei Wochen: ein Praktikum in einem dieser Nachbarberufe. Die Formulierung entscheidet dabei mit – „falls das mit dem Traum nichts wird“ erzeugt Widerstand, „das hat mit demselben zu tun und du kommst schneller rein“ nicht. Wie Ihr Kind einen Platz findet, steht in Schülerpraktikum finden.

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Ein unrealistischer Berufswunsch hält Widerspruch stand, aber selten einer Prüfung. Was Eltern stattdessen hilft und welche Nachbarberufe passen.

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