Ausbildungsalltag & Krisen
Verliert mein Kind finanziell, wenn es den Ausbildungsbetrieb wechselt?
Von Leonard Döppeler · Zuletzt aktualisiert am
Antwort für Eltern
Bei einem Wechsel im selben Beruf mit Anrechnung nicht – die Vergütung richtet sich im neuen Betrieb nach dem erreichten Ausbildungsjahr, je nach Betrieb auch höher.
Geld kostet nur eine Lücke zwischen den beiden Verträgen:
- Vergütung: Für die Zeit dazwischen gibt es keine.
- Kindergeld: Es läuft weiter, wenn die Lücke höchstens vier Monate dauert oder Ihr Kind als ausbildungsplatzsuchend gemeldet ist – mehr in Kindergeld während der Ausbildung.
- Krankenversicherung: Je nach Alter fällt Ihr Kind in die Familienversicherung zurück.
Bei einem Wechsel in einen anderen Beruf beginnt die Vergütung dagegen wieder beim ersten Ausbildungsjahr – mindestens 724 Euro für Verträge mit Beginn 2026. Schadensersatz nach § 23 BBiG droht nur, wenn Ihr Kind den Grund der Beendigung zu vertreten hat; bei der Kündigung mit vier Wochen Frist wegen Berufswechsels und beim Aufhebungsvertrag nicht.
Mehr Kontext
Ihr Kind kann den Ausbildungsbetrieb wechseln – der rechtliche Weg hängt davon ab, ob es den Beruf behält. Was im ersten, zweiten und dritten Jahr gilt.
Ausbildungsbetrieb wechseln 2027: Kündigung, Aufhebungsvertrag und Anrechnung für Eltern erklärt
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