Ausbildungsberufe & Branchen
Welche Aufstiegsmöglichkeiten hat mein Kind nach der Pflegeausbildung?
Antwort für Eltern
Fachweiterbildung, Leitung, Studium oder ein Wechsel des Arbeitsbereichs – und alle vier stehen ohne Abitur offen. Der Weg ins Studium folgt dem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 6. März 2009 zum Hochschulzugang beruflich qualifizierter Bewerber: eine mindestens zweijährige Ausbildung plus drei Jahre Berufspraxis im passenden Bereich öffnen nach einer Eignungsprüfung oder einem erfolgreichen Probejahr ein fachgebundenes Studium. Fachweiterbildungen gibt es unter anderem für Intensivpflege, Anästhesie, OP-Dienst, Onkologie und Psychiatrie; über Praxisanleitung, Stations- und Pflegedienstleitung führt der Weg in die Führung. Mit abgeschlossener Ausbildung und Berufserfahrung ist ein Studium der Pflegewissenschaft oder des Pflegemanagements möglich; das primärqualifizierende Pflegestudium wird seit 2024 vergütet. Dazu kommt die Beweglichkeit im Beruf selbst: Der generalistische Abschluss erlaubt den Wechsel zwischen Krankenhaus, Langzeitpflege, ambulanter Pflege und Pädiatrie – ohne neue Ausbildung, und EU-weit anerkannt.
Mehr Kontext
Die Pflegeausbildung ist die am besten bezahlte Deutschlands: 1.490,69 Euro im ersten Jahr. Was dafür verlangt wird und was sich 2027 grundlegend ändert.
Pflegeausbildung 2027: Lohnt sie sich für mein Kind? Die Fakten für Eltern