Eltern-Kind-Dynamik
Welche Rolle spielen Soft Skills bei der Berufswahl und wie können wir sie fördern?
Von Leonard Döppeler · Zuletzt aktualisiert am
Antwort für Eltern
Sie entscheiden oft mit über den Ausbildungserfolg – und sind deshalb ein besseres Gesprächsthema als der Berufsname. 2024 wurde fast jeder dritte Ausbildungsvertrag vorzeitig gelöst (29,7 Prozent). Laut Berufsbildungsbericht 2026 nennen Betriebe dafür neben mangelnden Leistungen vor allem fehlende Motivation und fehlende Einbindung in den Betrieb – beides hat viel mit Soft Skills zu tun.
Fördern lassen sich diese Fähigkeiten nicht durch Ermahnung, sondern durch Situationen:
- ein Nebenjob mit Kundenkontakt,
- eine Aufgabe im Verein,
- die Betreuung jüngerer Geschwister,
- ein Praktikum mit fester Anleitung.
Für die Bewerbung gilt dasselbe: Konkrete Beispiele überzeugen, Adjektive nicht. Was im Betrieb wirklich gebraucht wird, steht im Ausbildungsrahmenplan der jeweiligen Ausbildungsordnung, an den der Betrieb gebunden ist (§ 14 Abs. 1 Nr. 1 BBiG). Wie Sie Stärken im Alltag erkennen, steht in Stärken des Kindes herausfinden.
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