Orientierung & Berufswahl

Wie motiviere ich mein Kind zur Berufsorientierung?

Von Leonard Döppeler · Zuletzt aktualisiert am

Antwort für Eltern

Über Anlässe statt Gespräche – und zuerst prüfen, ob es Unlust ist oder Überforderung, denn beides sieht gleich aus und braucht das Gegenteil voneinander.

Überforderung erkennen Sie daran, dass Termine vergessen werden, Antworten auf „weiß nicht“ schrumpfen und fertige Unterlagen liegen bleiben. Dann hilft Verkleinern statt Nachdruck: kein Beruf, sondern ein Tag im Betrieb eines Bekannten. Echte Unlust in Klasse 8 ist dagegen normal, weil die Entscheidung noch weit weg ist. Was wirkt:

  • ein fester Termin pro Woche, den Ihr Kind selbst füllt,
  • die echten Fristen einmal im Familienkalender statt täglich im Gespräch,
  • Fragen nach dem Arbeitsalltag statt nach dem Berufswunsch.

Bewegt sich nichts, ist die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit der nächste Schritt – kostenlos, und auf Wunsch Ihres Kindes auch mit Ihnen gemeinsam. Mehr dazu in Berufswahl ohne Druck.

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