Orientierung & Berufswahl

Wie oft sollte man mit seinem Kind über die Berufswahl sprechen?

Von Leonard Döppeler · Zuletzt aktualisiert am

Antwort für Eltern

Beiläufig oft, gezielt selten: kurze Gespräche im Alltag – im Auto, beim Kochen – jede Woche, ein geplantes Gespräch höchstens alle paar Monate. Der Fehler ist das „Wir müssen mal reden“-Gespräch am Küchentisch, das zu Schweigen führt.

Besser sind Anlässe: eine Sendung über einen Beruf, ein Bekannter, der von seiner Arbeit erzählt, ein Praktikum, das gerade zu Ende ging. Die Schule liefert die Termine, an denen sich ein längeres Gespräch lohnt:

  • Potenzialanalyse und Werkstatttage, je nach Land ab Klasse 8 oder früher,
  • Pflichtpraktikum in Klasse 9 oder 10,
  • Sprechstunden der Berufsberatung der Agentur für Arbeit an der Schule.

Nach jedem dieser Termine und nach jeder Absage lohnt sich ein Gespräch; dazwischen reichen Fragen, die eine Antwort in einem Satz erlauben. Wie Sie ohne Druck bleiben, steht in Berufswahl ohne Druck.

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