Bewerbung & Praktikum

Mein Kind ist sehr nervös und hat fast Panikattacken. Was kann ich tun?

Von Leonard Döppeler · Zuletzt aktualisiert am

Antwort für Eltern

Zwischen starker Aufregung und einer Angststörung unterscheiden – die erste lässt sich üben, die zweite gehört behandelt.

Aufregung vor einem Gespräch ist normal und nimmt mit jeder Übung ab. Hat Ihr Kind dagegen körperliche Symptome, die es am Hingehen hindern – Herzrasen, Atemnot, Übelkeit über Tage –, und tritt das auch bei Referaten und Prüfungen auf, ist es keine Frage der Vorbereitung mehr. Dann ist die Kinder- und Jugendarztpraxis die richtige erste Adresse; Angststörungen sind im Jugendalter häufig und gut behandelbar.

Praktisch hilft in beiden Fällen, den Einsatz zu senken: Ein Gespräch, das nicht das einzige ist, verliert an Gewicht. Die Zahlen geben dafür Rückhalt – zum Ende des Beratungsjahres 2024/25 meldete die Bundesagentur für Arbeit rund 54.000 unbesetzte Ausbildungsstellen bei rund 40.000 unversorgten Bewerbern. Wer fünf Bewerbungen laufen hat, geht anders in den Termin. Wie Angst vor Prüfungen behandelt wird, steht in Prüfungsangst in der Ausbildung.

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