Orientierung & Berufswahl

Sind kostenpflichtige Tests besser als kostenlose?

Von Leonard Döppeler · Zuletzt aktualisiert am

Antwort für Eltern

In aller Regel nicht – bezahlt wird meist die Auswertung, nicht die Messgenauigkeit. Kostenpflichtige Angebote liefern häufig ein längeres Dokument, eine aufwendigere Grafik und manchmal ein Beratungsgespräch. Der Fragebogen dahinter unterscheidet sich oft weniger, als der Preis vermuten lässt.

Vor einer Zahlung lohnt deshalb eine einfache Rechnung: Was bekommen Sie, das ein kostenloser Test nicht liefert? Lautet die Antwort „ein persönliches Gespräch“, gibt es das bei der Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit, die kostenlos ist und zusätzlich die Lehrstellenlage vor Ort kennt. Lautet sie „mehr Seiten“, ist das kein Mehrwert.

Sinnvoll ausgegeben ist Geld an dieser Stelle am ehesten in einer besonderen Lage, etwa bei einer Beeinträchtigung, für die eine fachliche Eignungsabklärung nötig ist. Auch dafür gibt es einen kostenlosen Weg: den Berufspsychologischen Service der Agentur für Arbeit (§ 32 SGB III). Was eine Beratung dort bringt, zeigt Berufsberatung der Arbeitsagentur.

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