Eltern-Kind-Dynamik
Was mache ich, wenn mein Kind einen Beruf wählt, den ich für falsch halte?
Von Leonard Döppeler · Zuletzt aktualisiert am
Antwort für Eltern
Erst verstehen, was Ihr Kind daran reizt, dann einen Prüfschritt vereinbaren – Praktikum, Gespräch mit jemandem aus dem Beruf, Blick auf Bewerberzahlen – und das Ergebnis entscheiden lassen. Ein Verbot macht den Beruf attraktiver; ein Praktikum, das enttäuscht, erledigt ihn von selbst.
Prüfen Sie außerdem Ihren Maßstab. Geht es um Ansehen oder Gehalt, ist kaum eine Wahl endgültig: Nach dem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 6. März 2009 öffnet ein Meister- oder Technikerabschluss jedes Studium, auch ohne Abitur. Eine mindestens zweijährige Ausbildung mit drei Jahren Berufspraxis im fachlich passenden Bereich öffnet ein fachgebundenes Studium – dort verlangt der Beschluss zusätzlich eine Eignungsprüfung oder ein erfolgreiches Probejahr.
Geht es um echte Risiken – Gesundheit, keine Ausbildungsplätze, fehlende Voraussetzungen –, nennen Sie sie einmal sachlich und bieten Sie den Nachbarberuf an, der dieselbe Tätigkeit ohne das Risiko enthält. Ausführlich in Kind will einen anderen Beruf als die Eltern.
Mehr Kontext
Unterstützen ohne zu drängen gelingt, wenn Sie Ihre Rolle je Phase kennen. Was in Klasse 8 hilft, schadet in Klasse 10 – mit den sieben häufigsten Fehlern.
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