Eltern-Kind-Dynamik

Was motiviert mein Kind bei der Berufswahl?

Von Leonard Döppeler · Zuletzt aktualisiert am

Antwort für Eltern

Erlebnisse und Menschen – nicht Listen. Ein Tag im Betrieb, ein Azubi, der von seiner Ausbildung erzählt, ein Ausbilder, der Interesse zeigt, motivieren mehr als jede Berufsbeschreibung. Konkret wirken drei Dinge:

  • Begegnungen: Die Industrie- und Handelskammern und die Handwerkskammern schicken Ausbildungsbotschafter – Azubis, die in Schulklassen von ihrer Ausbildung berichten. Ein Besuch lässt sich über die Kammer oder die Schule anfragen.
  • Selbst entscheiden: Jugendliche engagieren sich für Berufe, die sie entdeckt haben, nicht für solche, die ihnen vorgeschlagen wurden.
  • Erfolg in kleinen Schritten: der erste Anruf, der klappt; das Praktikum, das Spaß macht; die Einladung zum Gespräch.

Wer nach fünf Absagen aufgibt, braucht keinen Motivationsvortrag, sondern einen Betrieb, der Ja sagt – und sei es zu einem Tagespraktikum. Wie Sie nach Absagen stärken, steht in Absage auf die Ausbildungsbewerbung.

Mehr Kontext

Unterstützen ohne zu drängen gelingt, wenn Sie Ihre Rolle je Phase kennen. Was in Klasse 8 hilft, schadet in Klasse 10 – mit den sieben häufigsten Fehlern.

Kind bei der Berufswahl unterstützen 2027: Wie Eltern helfen, ohne Druck zu machen

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