Eltern-Kind-Dynamik

Wie gebe ich gute Ratschläge, ohne zu drängen?

Von Leonard Döppeler · Zuletzt aktualisiert am

Antwort für Eltern

Als Frage, als Angebot oder als eigene Erfahrung – nie als Anweisung.

  • Frage statt Anweisung: „Hast du dir mal überlegt, ob …?“ statt „Du solltest …“.
  • Angebot statt Vorschlag: „Ich kenne jemanden, der Elektroniker ist – willst du mit ihm reden?“ statt „Werd doch Elektroniker“.
  • Erfahrung statt Prognose: „Ich habe mit 16 auch gedacht, dass … und dann …“ statt „Das wirst du bereuen“.

Und: einmal sagen, nicht wiederholen. Ein Ratschlag, der dreimal kommt, ist eine Forderung. Wenn Ihr Kind nicht fragt, ist die beste Form des Rats das Angebot: „Wenn du willst, schaue ich mir deine Bewerbung an.“

Ist Ihr Rat dreimal abgeprallt, bringt ihn jemand anders besser an: Die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit (§§ 29, 30 SGB III) führt Gespräche mit Eltern und Kind gemeinsam, kostenlos. Wie ein Termin abläuft: Berufsberatung der Arbeitsagentur.

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