Gap Year & Alternativen

Lohnt sich ein Gap Year?

Von Leonard Döppeler · Zuletzt aktualisiert am

Antwort für Eltern

Ja, wenn es ein Enddatum hat – und nein, wenn es keines hat. Daran entscheidet es sich, nicht an der gewählten Form. Ein Freiwilligendienst, ein Au-pair-Vertrag oder ein Work-and-Travel-Visum bringen den Schlusspunkt mit; eine Reise ohne Programm nicht, und genau dort entsteht der Eindruck verlorener Zeit.

Der Nutzen ist real: Ihr Kind sammelt Erfahrungen außerhalb von Schule und Elternhaus und trifft die nächste Entscheidung mit mehr Wissen über sich selbst. Das zahlt sich aus – 2024 wurde fast jeder dritte Ausbildungsvertrag vorzeitig gelöst, und falsche Vorstellungen vom Beruf gehören zu den Gründen.

Der Preis ist ein Jahr, und der ist niedriger, als er wirkt: Nahezu alle Wege stehen danach noch offen. Nur bei einem dualen Studienplatz und bei Großbetrieben wird es eng, weil dort rund zwölf Monate im Voraus besetzt wird – wer das anstrebt, bewirbt sich während des Gap Years, nicht danach. Welche Form zu Ihrem Kind passt, zeigt FSJ, FÖJ oder BFD.

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