Gap Year & Alternativen
Was kostet ein Gap Year?
Von Leonard Döppeler · Zuletzt aktualisiert am
Antwort für Eltern
Zwischen fast nichts und rund 4.000 Euro – die Spanne hängt fast vollständig an der Form, nicht am Land.
- Freiwilligendienst im Inland: der günstigste Weg. FSJ, FÖJ und Bundesfreiwilligendienst zahlen ein Taschengeld, stellen häufig Unterkunft oder Verpflegung und laufen über eine Einsatzstelle, die versichert. Für die Familie bleiben Fahrtkosten und Kleinigkeiten.
- Work and Travel: verlangt Startkapital. Flug, Visum, Auslandskrankenversicherung und eine Rücklage für die ersten Wochen summieren sich auf 2.000 bis 4.000 Euro; den Lebensunterhalt vor Ort verdient Ihr Kind danach selbst.
- Au-pair: liegt dazwischen – Flug und Vermittlungsgebühr, dann Kost und Logis bei der Gastfamilie.
Zwei Posten entlasten die Rechnung. Bei einem Freiwilligendienst läuft das Kindergeld nach § 32 EStG weiter, bei Work and Travel in der Regel nicht. Und ein Übergangsjob zum Mindestlohn nach der Fünften Mindestlohnanpassungsverordnung – 13,90 Euro je Stunde, ab Januar 2027 dann 14,60 Euro – bringt in zwei Monaten Vollzeit das Startkapital eines Work-and-Travel-Jahres zusammen. Mehr zu Work and Travel: Work and Travel nach dem Abi.
Mehr Kontext
Ob ein Gap Year sinnvoll ist oder Zeitverschwendung, entscheidet das Enddatum. Die fünf Formen, was sie kosten und was mit dem Kindergeld passiert.