Ausbildungsberufe & Branchen

Welche realistischen Karrierechancen gibt es, wenn mein Kind YouTuber werden will?

Von Leonard Döppeler · Zuletzt aktualisiert am

Antwort für Eltern

Vom Kanal allein zu leben, gelingt sehr wenigen – in der Branche dahinter arbeiten dagegen Tausende mit regulären Verträgen. Die Einnahmen aus Reichweite verteilen sich extrem ungleich, schwanken stark und sind nicht abgesichert: keine Lohnfortzahlung, kein Urlaubsanspruch, keine Arbeitslosenversicherung. Wer davon leben will, führt faktisch ein Unternehmen.

Die erreichbaren Wege liegen daneben und nutzen dieselben Fähigkeiten:

  • Mediengestalter Bild und Ton – Schnitt, Kamera, Ton,
  • Mediengestalterin Digital und Print – Gestaltung,
  • Kaufmann für Marketingkommunikation – Kampagnen und Texte,
  • Kaufmann im E-Commerce – Reichweite und Kanäle,
  • Fachkraft für Veranstaltungstechnik – Produktion und Bühne.

Alle fünf sind anerkannte Ausbildungsberufe nach dem Berufsbildungsgesetz, dauern drei Jahre, sind mit Abitur oft verkürzbar und ab dem ersten Tag vergütet. Der eigene Kanal wird dabei zum Vorteil: Er belegt genau die Fähigkeiten, die dort gebraucht werden. Mehr dazu in Kind will Influencer werden.

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Kind will YouTuber werden? Die erste Frage ist nicht, ob das realistisch ist, sondern was daran reizt. Was sofort gilt und welche Berufe dazu passen.

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