Ausbildungsberufe & Branchen
Gut bezahlte Ausbildungsberufe 2027: Woran die Höhe wirklich hängt
Gut bezahlte Ausbildungsberufe hängen weniger am Beruf als an der Tarifbindung des Betriebs. Die aktuellen Sätze und die Frage, die im Gespräch zählt.
Von Leonard Döppeler · Zuletzt aktualisiert am
Die Ausbildungsvergütung hängt weniger am Beruf als an der Tarifbindung des Betriebs – deshalb verdienen zwei Auszubildende im selben Beruf oft mehrere hundert Euro auseinander. Die gesetzliche Untergrenze liegt für Verträge mit Beginn 2026 bei 724 Euro im ersten Jahr, die Pflege zahlt tariflich 1.490,69 Euro. Dieser Ratgeber zeigt, wo die gut bezahlten Ausbildungen liegen, welche Frage im Bewerbungsgespräch mehr verrät als jede Gehaltstabelle und warum die Ausbildungsvergütung wenig über das spätere Einkommen sagt.
Die drei Stellschrauben
- Die Tarifbindung. Nach § 17 Abs. 3 BBiG hat ein geltender Tarifvertrag Vorrang – und Tarifverträge liegen fast immer über der Mindestvergütung. Wo keiner gilt, greift die Untergrenze aus § 17 Abs. 2 BBiG, und viele Betriebe orientieren sich genau daran.
- Die Branche. Stark tarifgebunden sind Pflege, öffentlicher Dienst, Bauhauptgewerbe, Chemie sowie Banken und Versicherungen. Gering tarifgebunden sind Teile von Friseur-, Gast- und Kleinhandwerk.
- Die Betriebsgröße. Großbetriebe zahlen häufiger tariflich, kleine Betriebe seltener – dafür ist dort die Ausbildung oft breiter.
Die nützlichste Frage im Bewerbungsgespräch lautet deshalb nicht „Was verdient man hier?", sondern „Sind Sie tarifgebunden?" Daran hängen zusätzlich Urlaubstage, Sonderzahlungen und Übernahmechancen.
Die Mindestsätze als Vergleichsmaßstab
| Ausbildungsjahr | Vertragsbeginn 2026 |
|---|---|
| 1. Jahr | 724 Euro |
| 2. Jahr | 854 Euro |
| 3. Jahr | 977 Euro |
| 4. Jahr | 1.014 Euro |
Bekanntgegeben hat sie das Bundesbildungsministerium am 10. Oktober 2025 nach § 17 Abs. 2 BBiG. Maßgeblich ist das Jahr des Vertragsbeginns – wer 2026 anfängt, behält die Staffel über die gesamte Ausbildung. Der Satz für Beginn 2027 wird bis zum 1. November 2026 veröffentlicht; wer jetzt plant, rechnet mit den 2026er Werten als Untergrenze.
Nach oben reicht die Spanne weit: Die generalistische Pflegeausbildung nach dem Pflegeberufegesetz liegt im ersten Jahr bei 1.490,69 Euro – dem gut Doppelten der Untergrenze.
Warum die Ausbildungsvergütung wenig vorhersagt
Zwischen der Höhe der Ausbildungsvergütung und dem späteren Einkommen besteht kaum ein Zusammenhang. Was das Einkommen tatsächlich verschiebt, ist die Aufstiegsfortbildung: Meister, Techniker, Fachwirt.
Sie öffnet nach dem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 6. März 2009 zusätzlich jedes Studium ohne Abitur – bei Fortbildungsabschlüssen nach §§ 53, 54 BBiG allerdings nur, wenn die Lehrgänge mindestens 400 Unterrichtsstunden umfassen. Belastbare Vergleichswerte für einzelne Berufe liefert der Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit.
Der vollständige Überblick über Abzüge und Zuschüsse steht in Ausbildungsvergütung.
Häufig gestellte Fragen: Gut bezahlte Ausbildungsberufe 2027: Woran die Höhe wirklich hängt
Wie realistisch sind diese Vergütungen wirklich? Verdient jeder Azubi so viel?
Nein – die Spitzenwerte gelten für tarifgebundene Betriebe, und das ist längst nicht jeder. Die gesetzliche Untergrenze nach § 17 Abs. 2 BBiG liegt für Verträge mit Beginn 2026 bei 724 Euro im ersten Jahr; die 1.490,69 Euro der Pflege sind ein Tarifwert, kein Durchschnitt.
Nach § 17 Abs. 3 BBiG hat ein geltender Tarifvertrag Vorrang. Wo der Betrieb nicht gebunden ist, gibt es trotzdem eine zweite Schranke: Eine Vergütung, die den einschlägigen Tarif um mehr als 20 Prozent unterschreitet, ist nach § 17 Abs. 4 BBiG in der Regel nicht mehr angemessen.
Und rechnen Sie brutto gegen netto: Von 724 Euro bleiben nach Sozialabgaben rund 580 Euro. Welche Sätze im einzelnen Beruf gelten, zeigt Ausbildungsvergütung.
Ist eine Ausbildung heute noch besser als ein Studium?
Allgemein lässt sich das nicht beantworten – aber die verbreitete Annahme, das Studium sei der sicherere Weg, hält den Zahlen nicht stand.
2024 wurden 29,7 Prozent der Ausbildungsverträge vorzeitig gelöst. Das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung ermittelte für die Bachelor-Anfängerjahrgänge 2016 und 2017 eine Abbruchquote von 28 Prozent, an Universitäten 35 Prozent.
Der entscheidende Unterschied steckt im Wort: Eine Vertragslösung ist kein Ausbildungsabbruch. Sie umfasst auch den Wechsel in einen anderen Betrieb, und etwa die Hälfte schließt danach erneut einen Ausbildungsvertrag ab. Ein Studienabbruch ist dagegen meist ein tatsächlicher Ausstieg.
Den vollständigen Vergleich zieht Ausbildung oder Studium.
Was ist ein duales Studium und lohnt es sich?
Ein Studium mit integrierten Praxisphasen und Vergütung – ob es sich lohnt, hängt an einer Unterscheidung, die in kaum einer Broschüre steht: ausbildungsintegrierend oder praxisintegrierend.
Im ausbildungsintegrierenden Format schließt Ihr Kind zusätzlich zum Studienvertrag einen Ausbildungsvertrag nach dem Berufsbildungsgesetz. Damit gelten die Mindestausbildungsvergütung nach § 17 Abs. 2 BBiG und die Kammerprüfung, und bricht das Studium ab, bleibt der Berufsabschluss erreichbar.
Im praxisintegrierenden Format gibt es weder Mindestvergütung noch Kammerprüfung – und bei einem Abbruch nichts Formales.
Das Bundesinstitut für Berufsbildung führt in seiner Datenbank AusbildungPlus zum Stichtag 28. Februar 2024 insgesamt 1.824 duale Studiengänge mit 113.526 Studierenden, davon 565 ausbildungsintegrierend und 990 praxisintegrierend. Ausführlich in Duales Studium.
Welche Ausbildungsberufe sind am zukunftssichersten?
Belastbar ist nicht die Liste der Modeberufe, sondern die Engpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit – sie zeigt, wo tatsächlich Fachkräfte fehlen. Dort stehen seit Jahren konstant Gesundheits- und Pflegeberufe, Bauhandwerk und Elektrotechnik, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie Teile der Lebensmittelhandwerke. Die Marktlage stützt das von der anderen Seite: Zum Ende des Beratungsjahres 2024/25 meldete die Bundesagentur für Arbeit rund 54.000 unbesetzte Ausbildungsstellen bei rund 40.000 unversorgten Bewerbern.
Zwei Vorbehalte gehören dazu. Ein Engpass sagt nichts über die Arbeitsbedingungen – hohe Nachfrage entsteht auch, weil ein Beruf belastend ist. Und er sagt nichts darüber, ob Ihr Kind den Alltag mag: 2024 wurden 29,7 Prozent der Ausbildungsverträge vorzeitig gelöst, und falsche Vorstellungen vom Beruf gehören zu den Gründen.
Was ist der beste Weg, um nach der Ausbildung höhere Gehälter zu erreichen?
Die Aufstiegsfortbildung – sie verschiebt das Einkommen stärker als jeder Wechsel des Ausbildungsberufs. Drei Wege stehen offen, und alle drei lassen sich berufsbegleitend gehen:
- Der Meister.
- Der Techniker.
- Der Fachwirt.
Finanziert werden sie über das Aufstiegs-BAföG nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz. Ein zweiter, oft übersehener Effekt: Nach dem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 6. März 2009 öffnet ein solcher Abschluss zusätzlich jedes Studium ohne Abitur – bei Fortbildungsabschlüssen nach §§ 53, 54 BBiG, sofern die Lehrgänge mindestens 400 Unterrichtsstunden umfassen. Im Handwerk kommt hinzu, dass der Meisterbrief die Selbstständigkeit in den zulassungspflichtigen Handwerken der Anlage A überhaupt erst erlaubt; § 1 HwO verlangt dafür die Eintragung in die Handwerksrolle. Belastbare Vergleichszahlen je Beruf liefert der Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit.
Mein Kind hat keine guten Schulnoten. Kann es trotzdem eine gut bezahlte Ausbildung machen?
Ja – für die duale Ausbildung gibt es keine gesetzliche Notenvoraussetzung, das Berufsbildungsgesetz kennt keine. Welcher Abschluss verlangt wird, entscheidet jeder Betrieb selbst, und die Marktlage hat diese Entscheidung verschoben: rund 54.000 unbesetzte Ausbildungsstellen bei rund 40.000 unversorgten Bewerbern zum Ende des Beratungsjahres 2024/25.
Ausbilder nennen heute regelmäßig zwei Dinge vor dem Notendurchschnitt:
- Die Fehltage im Zeugnis, weil sie etwas über Verlässlichkeit sagen.
- Die Leistung im Praktikum.
Genau deshalb ist ein Praktikum im Wunschbetrieb der wirksamste einzelne Schritt – der häufigste Weg zum Ausbildungsplatz führt über einen Betrieb, der den Bewerber schon kennt. Wo einzelne Fächer schwach sind, hilft während der laufenden Ausbildung die begleitende Phase der Assistierten Ausbildung nach § 75 SGB III mit fachtheoretischem Stützunterricht.
Wie kann ich meinem Kind bei der Berufsorientierung helfen?
Über Anlässe statt Gespräche – und über die eine Frage, die Jugendliche tatsächlich beantworten können. „Was willst du werden?“ verlangt eine Antwort fürs ganze Leben; „Was soll auf keinen Fall Teil deines Jobs sein?“ ist beantwortbar und ergibt am Ende dasselbe Profil.
Vier weitere Fragen zielen auf den Arbeitsalltag statt auf einen Berufsnamen:
- drinnen oder draußen?
- allein oder mit Leuten?
- mit den Händen oder am Bildschirm?
- jeden Tag dasselbe oder jeden Tag anders?
Fünf solche Antworten reichen, damit die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit damit arbeiten kann. Sie ist nach §§ 29 und 30 SGB III gesetzlicher Auftrag und kostenlos; Eltern können mitkommen, wenn ihr Kind das möchte.
Halten Sie die Auswahl dabei weit: Das Verzeichnis der anerkannten Ausbildungsberufe des BIBB führt 325 duale Berufe. Mehr Anregungen gibt Berufsorientierung: Tipps für Eltern.
Gibt es finanzielle Unterstützung während der Ausbildung?
Vier Leistungen kommen in Betracht, und sie schließen sich teilweise gegenseitig aus.
- Berufsausbildungsbeihilfe nach §§ 56 ff. SGB III, die wichtigste: Sie greift, wenn Ihr Kind für die Ausbildung auswärts wohnen muss, und deckt bei eigener Wohnung einen Bedarf von 822 Euro im Monat ab, auf den die Vergütung angerechnet wird.
- Wohngeld nach dem Wohngeldgesetz, wenn kein Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe besteht – beides zusammen geht nicht.
- Kindergeld von 259 Euro nach § 66 EStG, das während der Erstausbildung bis zum 25. Geburtstag unabhängig von der Vergütung weiterläuft; eine Einkommensgrenze gibt es seit 2012 nicht mehr.
- Regionale Leistungen wie Fahrtkostenzuschüsse. Wer Berufsausbildungsbeihilfe bekommt und nicht mehr bei den Eltern wohnt, kann sich außerdem vom Rundfunkbeitrag befreien lassen.
Den Antrag auf Berufsausbildungsbeihilfe sollte Ihr Kind vor Ausbildungsbeginn stellen, weil rückwirkend nicht gezahlt wird. Die Einzelheiten stehen in Berufsausbildungsbeihilfe (BAB).
Worauf sollte ich bei der Bewerbung meines Kindes besonders achten, um eine gut bezahlte Stelle zu sichern?
Auf die Tarifbindung des Betriebs – sie ist der größte Hebel und steht in keiner Stellenanzeige. Drei Dinge entscheiden:
- Die Tarifbindung. Fragen Sie im Gespräch direkt danach: An ihr hängen nicht nur die Vergütung nach § 17 Abs. 3 BBiG, sondern auch Urlaubstage, Sonderzahlungen und Übernahmechancen.
- Die Branche. Pflege, öffentlicher Dienst, Bauhauptgewerbe, Chemie sowie Banken und Versicherungen sind stark tarifgebunden.
- Der Zeitpunkt. Großbetriebe, Behörden und Banken besetzen ihre Ausbildungsplätze für den August bereits im Herbst des Vorjahres – und genau dort sitzen die tarifgebundenen Arbeitgeber.
Inhaltlich zählt bei der Bewerbung selbst weniger der Notendurchschnitt als Vollständigkeit, Pünktlichkeit und ein Praktikum im selben Betrieb. Mehr dazu in Vorstellungsgespräch Ausbildung.
Kann mein Kind während der Ausbildung noch weitere Qualifikationen erwerben, um später besser zu verdienen?
Ja, und zwei Wege sind ausdrücklich im Gesetz vorgesehen:
- Die Zusatzqualifikation nach § 5 Abs. 2 Nr. 5 BBiG. Ausbildungsordnungen können Qualifikationen vorsehen, die über den Ausbildungsberuf hinausgehen und gesondert geprüft und bescheinigt werden – verbreitet sind Fremdsprachen, Fachrichtungen und kaufmännische Zusätze.
- Die Verkürzung nach § 8 BBiG auf gemeinsamen Antrag von Auszubildendem und Betrieb, die Zeit für einen früheren Start in die Fortbildung freimacht.
Viele Betriebe bieten Auszubildenden mit Abitur zusätzlich Fortbildungsbausteine parallel zur Ausbildung an, die später auf den Fachwirt angerechnet werden. Fragen Sie im Bewerbungsgespräch danach – solche Programme stehen selten in der Anzeige. Nach der Ausbildung ist die Aufstiegsfortbildung der größte Hebel, gefördert über das Aufstiegs-BAföG.
Was sind die größten Unterschiede zwischen einer Ausbildung in Großbetrieben vs. kleinen Handwerksbetrieben?
Großbetriebe zahlen häufiger nach Tarif, kleine Betriebe bilden breiter aus – beides hat seinen Preis.
Im Großbetrieb ist die Ausbildung strukturiert: ein Ausbildungsplan mit festen Abteilungsdurchläufen, eigene Ausbilder und meist tarifliche Vergütung nach § 17 Abs. 3 BBiG.
Im kleinen Handwerksbetrieb übernimmt Ihr Kind früher ganze Aufgaben und lernt den Beruf in der Breite. Dafür fehlt oft die Systematik, und die Vergütung liegt häufiger nahe an der Untergrenze von 724 Euro.
Prüfbar ist der Unterschied an zwei Dingen: an der sachlichen und zeitlichen Gliederung, die nach § 11 BBiG Vertragsbestandteil ist, und an der Frage, wer konkret für die Anleitung zuständig ist. Beides gehört ins Bewerbungsgespräch – zur Vorbereitung: Vorstellungsgespräch für die Ausbildung.
Wie wichtig ist die Schulnote im Auswahlprozess für gut bezahlte Ausbildungen?
Wichtiger als anderswo, aber auch dort nicht entscheidend – und eine gesetzliche Hürde ist sie nie. Das Berufsbildungsgesetz kennt keine Schulabschlussvoraussetzung; wer auswählt, ist der Betrieb.
Bei stark nachgefragten, tarifgebundenen Ausbildungen – Banken, Versicherungen, öffentlicher Dienst, große Industrieunternehmen – ist der Andrang höher. Dort wird stärker nach Zeugnis vorsortiert, oft ergänzt um einen Onlinetest.
In der Pflege, im Bauhauptgewerbe und in den technischen Handwerken, die ebenfalls gut zahlen, ist das anders: Dort fehlen Bewerberinnen und Bewerber, und die Leistung im Praktikum zählt mehr. Die Marktlage stützt das – zum Ende des Beratungsjahres 2024/25 standen rund 54.000 unbesetzten Ausbildungsstellen rund 40.000 unversorgte Bewerber gegenüber.
Wo das Zeugnis schwach ist, führt der Weg deshalb über das Praktikum statt über die Bewerbungsmappe. Wie man eins findet: Schülerpraktikum finden.
Welche Rolle spielen Praktika bei der Sicherung einer gut bezahlten Ausbildungsstelle?
Sie sind der wirksamste einzelne Schritt – und bei gut bezahlten, stark nachgefragten Stellen der einzige, der einen schwächeren Notendurchschnitt ausgleichen kann.
Oft führt der Weg zum Ausbildungsplatz über einen Betrieb, der den Bewerber schon kennt: Ein Praktikum ersetzt die Vorsortierung nach Unterlagen durch eine Beurteilung nach Verhalten. Wie man eins findet, steht in Schülerpraktikum finden.
Der zweite Nutzen ist genauso wichtig: Es klärt, ob der Beruf passt. 2024 wurde fast jeder dritte Ausbildungsvertrag vorzeitig gelöst, und falsche Vorstellungen vom Beruf gehören zu den Gründen, die Auszubildende wie Betriebe nennen – zwei Wochen im Betrieb beugen dem vor.
Findet Ihr Kind keinen Ausbildungsplatz, kann es über die Einstiegsqualifizierung nach § 54a SGB III einsteigen: vier bis längstens zwölf Monate im Betrieb, mit Anrechnung auf eine anschließende Ausbildung.
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