Bewerbung & Praktikum
Wie viel sollte ich meinem Kind bei der Bewerbung helfen?
Von Leonard Döppeler · Zuletzt aktualisiert am
Antwort für Eltern
Korrektur lesen, Fristen erinnern, Gespräche üben – aber weder schreiben noch anrufen noch entscheiden. Ausbilder erkennen Formulierungen von Erwachsenen sofort und schließen daraus, dass der Bewerber die Ausbildung nicht selbst will.
Zwei Dinge bleiben dagegen wirklich bei Ihnen:
- Die Unterschrift. Bei Minderjährigen wird der Ausbildungsvertrag erst mit ihr wirksam.
- Die ärztliche Erstuntersuchung nach § 32 JArbSchG. Ohne sie darf der Betrieb gar nicht beschäftigen.
Sinnvoll ist Ihre Hilfe außerdem bei allem, was Ihr Kind nicht wissen kann: welche Unterlagen dazugehören, wann welcher Betriebstyp besetzt, wie ein Vertrag geprüft wird. Alles, was nach außen sichtbar wird – Anschreiben, Telefonat, Gespräch –, gehört Ihrem Kind. Faustregel: Wenn ein Betrieb Ihre Handschrift bemerken könnte, haben Sie zu viel getan.
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Die wirksamste Elternhilfe bei der Bewerbung ist die unsichtbare. Was Sie übernehmen dürfen, was Ihr Kind selbst macht und wann die Bewerbung raus muss.
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