Orientierung & Berufswahl
Ab wann sollte ich mit meinem Kind aktiv über Berufe sprechen?
Von Leonard Döppeler · Zuletzt aktualisiert am
Antwort für Eltern
Über Berufe ab etwa zwölf, über die Zukunft Ihres Kindes erst deutlich später – und dieser Unterschied ist der ganze Trick.
Berufe zu benennen, wenn sie im Alltag vorkommen, kostet nichts und erweitert die Liste im Kopf: Das Verzeichnis der anerkannten Ausbildungsberufe des BIBB führt 325 duale Berufe, von denen im Alltag nur wenige sichtbar sind. Zukunftsgespräche dagegen erzeugen bei Zwölf- bis Vierzehnjährigen vor allem Druck, weil sie eine Antwort verlangen, die niemand haben kann.
Ab Klasse 8 wird es konkreter: Dort setzt in den meisten Ländern die schulische Berufsorientierung ein, deren Grundlage die Empfehlung zur Beruflichen Orientierung an Schulen der Kultusministerkonferenz vom 7. Dezember 2017 ist. Von da an helfen Fragen nach dem Arbeitsalltag – drinnen oder draußen, allein oder mit Leuten – mehr als die Frage nach dem Berufswunsch.
Die ergiebigste Frage überhaupt lautet: Was soll auf keinen Fall Teil deines Jobs sein? Wie sich das Jahr für Jahr aufbaut, zeigt Zeitplan für die Berufsorientierung.
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