Orientierung & Berufswahl
Was tun, wenn mein Kind nach dem Abi komplett orientierungslos ist?
Von Leonard Döppeler · Zuletzt aktualisiert am
Antwort für Eltern
Kein Studium als Platzhalter beginnen – das ist ein teurer Weg zur Orientierung. Besser ist ein Jahr mit Struktur. Zur Einordnung: Das DZHW weist für die Bachelor-Anfängerjahrgänge 2016 und 2017 eine Abbruchquote von 28 Prozent aus, an Universitäten 35 Prozent. Tauglich sind strukturierte Zwischenjahre:
- Freiwilligendienst nach dem Jugendfreiwilligendienstegesetz, der Taschengeld, Versicherung und den Kindergeldanspruch sichert,
- ein längeres Praktikum in einem Bereich, der zur Debatte steht,
- Einstiegsqualifizierung nach § 54a SGB III von vier bis zwölf Monaten, die bei anschließender Ausbildung angerechnet werden kann.
Zwischen Schulabschluss und dem nächsten Ausbildungsabschnitt zahlt die Familienkasse ohnehin bis zu vier Monate weiter.
Holen Sie außerdem die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit dazu – kostenlos, und auf Wunsch Ihres Kindes auch mit Ihnen gemeinsam. Was ein Gap Year bringt, zeigt Gap Year sinnvoll?
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