Eltern-Kind-Dynamik

Mein Kind interessiert sich für einen Beruf, den ich für ungeeignet halte – wie reagiere ich?

Von Leonard Döppeler · Zuletzt aktualisiert am

Antwort für Eltern

Fragen, was genau daran reizt, und einen Prüfschritt mit Datum vereinbaren – ein Verbot macht den Beruf attraktiver. Der Wunsch verrät die Motivation dahinter: Gestalten, Wettkampf, Anerkennung, Arbeit mit Tieren. Genau das steckt oft in einem Nachbarberuf mit deutlich mehr Ausbildungsplätzen, und den findet man über die tatsächlichen Tätigkeiten in BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit.

Vereinbaren Sie dann einen überprüfbaren Schritt statt eines Urteils: ein Praktikum, ein Gespräch mit jemandem aus dem Beruf oder einen Termin bei der Berufsberatung nach §§ 29 und 30 SGB III, bei dem auch die Bewerberzahlen auf dem Tisch liegen. Das Ergebnis überzeugt, weil es nicht von Ihnen kommt.

Sachlich berechtigt wären zwei Einwände: fehlende Anschauung – die klärt das Praktikum – und fehlende Anschlüsse, was selten zutrifft. Alles andere ist Geschmack. Ausführlich in Kind will einen anderen Beruf als die Eltern.

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