Bewerbung & Praktikum
Mein Kind möchte gerne ein freiwilliges Praktikum in den Sommerferien machen. Worauf sollten wir als Eltern besonders achten, damit es eine gute Erfahrung wird?
Von Leonard Döppeler · Zuletzt aktualisiert am
Antwort für Eltern
Auf drei Dinge – und das dritte ist nicht verhandelbar, weil es im Gesetz steht.
- Eine feste Ansprechperson im Betrieb. Ohne sie wird aus dem Praktikum Zuschauen.
- Ein konkreter Beruf statt eines vagen Berufsfelds. „Irgendwas mit Medien" ergibt zwei Wochen ohne Erkenntnis.
- Die Regeln des Jugendarbeitsschutzgesetzes: höchstens vier Wochen im Kalenderjahr (§ 5 Abs. 4 JArbSchG), acht Stunden am Tag und 40 in der Woche (§ 8), Arbeit nur zwischen 6 und 20 Uhr (§ 14), 30 Minuten Pause ab viereinhalb Stunden (§ 11).
Lassen Sie Ihr Kind den Betrieb selbst anrufen, lesen Sie die Praktikumsvereinbarung vor der Unterschrift, klären Sie mit Ihrer Haftpflichtversicherung, dass Schülerpraktika abgedeckt sind, und sprechen Sie am letzten Tag über das, was Ihr Kind erlebt hat. Ein Praktikum, das nur aus Aufräumen besteht, darf Ihr Kind beenden – dafür gibt es keine Kündigungsfrist.
Mehr Kontext
Ein Ferienpraktikum ist ab 15 Jahren erlaubt, aber nur vier Wochen im Jahr. Was das Jugendarbeitsschutzgesetz vorgibt und wie Ihr Kind einen Platz findet.
Freiwilliges Praktikum in den Sommerferien 2027: Ab welchem Alter, wie lange, was gilt rechtlich
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- Darf mein 14- oder 15-jähriges Kind überhaupt schon ein freiwilliges Praktikum in den Sommerferien absolvieren und gibt es dafür spezielle Regeln?
- Wie finden wir am besten einen passenden Praktikumsplatz für ein freiwilliges Praktikum in den Sommerferien?
- Mein Kind hat Interesse an einem bestimmten Beruf. Wie stellen wir sicher, dass das freiwillige Praktikum in den Sommerferien tatsächlich einen Mehrwert für die Berufsorientierung bietet?
- Welche rechtlichen Aspekte muss ich als Elternteil beim freiwilligen Praktikum Sommerferien Jugendliche beachten, insbesondere in Bezug auf Versicherung und Vergütung?