Ausbildungsalltag & Krisen
Welche Rolle spielen Versicherungen beim Start in die Ausbildung?
Von Leonard Döppeler · Zuletzt aktualisiert am
Antwort für Eltern
Drei ändern sich sofort, eine ist eine Entscheidung für später.
- Krankenversicherung. Mit dem Ausbildungsbeginn wird Ihr Kind eigenständig pflichtversichert; die beitragsfreie Familienversicherung nach § 10 SGB V endet. Betrieb und Azubi teilen sich die Beiträge – bei einer Vergütung bis 325 Euro trägt sie der Betrieb nach § 20 Abs. 3 SGB IV allein.
- Unfallversicherung. Sie greift automatisch und beitragsfrei über den Betrieb, für Unfälle im Betrieb und auf dem Weg dorthin.
- Private Haftpflicht. Der Punkt, den Familien am häufigsten übersehen: Viele Verträge schließen Kinder in Erstausbildung weiter ein, manche enden mit dem Berufsbeginn. Ein Anruf beim Versicherer klärt das in fünf Minuten und verhindert im Ernstfall den größten Schaden.
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist keine Pflicht und gehört nicht in die erste Woche. Der Zeitpunkt ist günstig, die Entscheidung hat aber Zeit.
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Erster Tag der Ausbildung: Am Tag selbst geht selten etwas schief – schiefgehen kann, was vorher fehlt. Drei Unterlagen, eine davon mit Wochen Vorlauf.
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