Ausbildungsalltag & Krisen

Wie unterstütze ich mein Kind am besten am Abend vor dem ersten Ausbildungstag?

Von Leonard Döppeler · Zuletzt aktualisiert am

Antwort für Eltern

Durch Normalität – und durch drei Handgriffe statt eines Gesprächs.

Wecker zweimal stellen, Tasche am Vorabend packen, früh ins Bett: Das ist der ganze Beitrag, und er wirkt mehr als jede Ermutigung. Ein Durchsprechen am Küchentisch macht den Tag größer, als er ist, und hält wach.

Nehmen Sie das Thema lieber aus dem Abend heraus – kochen, etwas ansehen, früh Schluss machen. Will Ihr Kind von selbst reden, hören Sie zu, ohne Ratschläge anzuhängen. Und nehmen Sie ihm die Sorge vor fehlendem Vorwissen: Nach § 14 BBiG hat der Betrieb die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln.

Halten Sie auch den Morgen frei von Hektik: aufstehen mit Puffer, ein Frühstück, kein Suchen nach Unterlagen.

Am Abend danach gilt dasselbe andersherum: Fragen Sie einmal, wie es war, und lassen Sie es dabei, wenn keine Antwort kommt. Der erste Tag ist für die meisten vor allem lang.

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Erster Tag der Ausbildung: Am Tag selbst geht selten etwas schief – schiefgehen kann, was vorher fehlt. Drei Unterlagen, eine davon mit Wochen Vorlauf.

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