Ausbildungsalltag & Krisen

Welche Anlaufstellen gibt es bei Ausbildungsproblemen?

Von Leonard Döppeler · Zuletzt aktualisiert am

Antwort für Eltern

Vier, und die Reihenfolge ist wichtig: Ausbildungsberatung der Kammer, Berufsberatung der Agentur für Arbeit, Assistierte Ausbildung und – bei gesundheitlicher Belastung – die Kinder- und Jugendarztpraxis.

  • Zuerst die Ausbildungsberatung der Kammer. Nach § 76 BBiG überwacht die zuständige Stelle die Berufsausbildung und berät dazu mit eigenen Beraterinnen und Beratern; Ausbildende müssen ihr Auskunft geben. Sie vermittelt zwischen Betrieb und Azubi, kennt freie Plätze und kostet nichts.
  • Die Berufsberatung nach §§ 29 und 30 SGB III, wenn ein anderer Beruf infrage kommt.
  • Die Assistierte Ausbildung nach § 75 SGB III, wenn es an der Berufsschule oder an der Sprache liegt: Stützunterricht und sozialpädagogische Begleitung, bezahlt von der Agentur für Arbeit.
  • Die Arztpraxis, wenn Schlafstörungen, Rückzug oder anhaltende Erschöpfung dazukommen – und zwar bevor über die Ausbildung entschieden wird.

Wie ein Termin bei der Berufsberatung abläuft, steht in Berufsberatung der Arbeitsagentur.

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