Geld & Recht

Wie viel sollte mein Kind von seiner Ausbildungsvergütung sparen?

Von Leonard Döppeler · Zuletzt aktualisiert am

Antwort für Eltern

Eine belastbare Faustregel gibt es nicht, wohl aber eine sinnvolle Reihenfolge: erst ein Notgroschen, dann alles Weitere.

Sinnvoll ist ein Puffer von zwei bis drei Monatsvergütungen für Führerschein, Umzug, kaputtes Handy oder die erste Kaution – bei der Mindestvergütung von 724 Euro nach § 17 Abs. 2 BBiG also grob 1.500 bis 2.200 Euro. Wer zu Hause wohnt und keine Miete zahlt, kann das in ein bis zwei Jahren aufbauen, ohne auf alles zu verzichten.

Bewährt hat sich ein Dauerauftrag am Tag des Geldeingangs, weil Sparen aus dem Rest selten funktioniert.

Wichtiger als die Sparquote ist ein anderer Punkt: Ein eigenes Konto und die eigene Verantwortung für Handyvertrag und Versicherungen gehören zum Erwachsenwerden und lassen sich in der Ausbildung gut einüben. Zur ersten eigenen Wohnung siehe Erste Wohnung für Auszubildende.

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